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Chirurgische - Unfallchirurgische D-Arzt Praxis Dres. med. Hofmann & Wierth
Tel.:+49 30 70718450

u. a. Operation nach der Chiva-Methode
Modernes Behandlungskonzept

Volkskrankheit Krampfadern (Varizen)

Krampfadern zählen zu den häufigsten Leiden der Bevölkerung, und zurecht stellen sie daher eine Volkskrankheit dar. Diese Erkrankung führt zu Beschwerden, die die Lebensqualität der Betroffenen beeinträchtigen können. Außerdem können sie ein kosmetisches Problem für die Patienten darstellen. Wird eine Therapie nicht veranlasst, kann die Symptomatik sich mit der Zeit verschlimmern. Die Beine werden zunehmend schwerer, sie schwellen an, und es kommt zur Schädigung der Haut, bis hin zu offenen Stellen, die dann eine Infektionsstelle darstellen.

u. a. Operation nach der Chiva-Methode
Modernes Behandlungskonzept

Volkskrankheit Krampfadern (Varizen)

Krampfadern zählen zu den häufigsten Leiden der Bevölkerung, und zurecht stellen sie daher eine Volkskrankheit dar. Diese Erkrankung führt zu Beschwerden, die die Lebensqualität der Betroffenen beeinträchtigen können. Außerdem können sie ein kosmetisches Problem für die Patienten darstellen. Wird eine Therapie nicht veranlasst, kann die Symptomatik sich mit der Zeit verschlimmern. Die Beine werden zunehmend schwerer, sie schwellen an, und es kommt zur Schädigung der Haut, bis hin zu offenen Stellen, die dann eine Infektionsstelle darstellen.

Wie entstehen Krampfadern

Gesunde Venen führen das Blut aus der Körperperipherie zentral zur Lunge und zum Herzen. Venenklappen verhindern ein Zurückfließen des Blutes.
In den sogenannten Krampfadern fließt das Blut in die falsche Richtung, nicht Richtung tiefe Venen
zum Herzen, sondern es fällt im Stehen und Sitzen nach unten, weil die Venenklappen nicht schließen. Diese Bindegewebsschwäche ist meist ein vererbter Defekt.

Behandlungsmöglichkeiten

Für diese Erkrankung existieren mehrere Therapieformen, die je nach Schweregrad des Krampfadernleidens anzusetzen sind. Welche im einzelnen angewandt wird, entscheidet der Patient nach vorheriger Aufklärung durch den Arzt. Folgende Behandlungsmöglichkeiten für Krampfadern gibt es:

  • Behandlung mit Kompressionsstrümpfen
  • Chirurgisches Herausziehen der Krampfadern
  • Zuschweißen der Krampfadern mit einem Laser- Elektrokatheter
  • CHIVA-Methode
  • Verklebung (Verschäumung) der Venenwände mit Mikroschaum.

Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile.

Die „Chiva-Methode"

„CHIVA" ist die Abkürzung für die originale französische Bezeichnung der Methode und heißt auf deutsch „ambulante, venenerhaltende, Blutfluß korrigierende Behandlung von Krampfadern". Es wird bewußt von „Behandlung" und nicht von „Operation" gesprochen. Die Behandlung umfasst eine spezielle Ultraschalluntersuchung, eine verhältnismäßig kleine Operation und als Nachbehandlung das Tragen eines Kompressionsstrumpfes für eine kurze Zeit sowie eine Nachuntersuchung nach 4 Wochen.

Unsere Behandlung

Seit 2004 wird neben den anderen Operationsverfahren auch die Operationsmethode nach CHIVA in unserer Praxis erfolgreich durchgeführt.

Vorbereitung

Bei der Chiva-Methode erfasst man mit Ultraschall, wo genau sich der Beginn dieses rückwärtsgerichteten Blutflusses in den Venen befindet und wie weit er sich ausdehnt, um dann mit einem kleinen chirurgischen Eingriff das Blut wieder in die „richtigen Bahnen" zu lenken.
Die Ultraschalluntersuchung erfolgt direkt vor dem Eingriff und die nötigen Stellen werden für die Operation markiert. Manchmal stellt man auch fest, dass es günstiger ist, in zwei Sitzungen vor zugehen, um insgesamt weniger Schritte zu benötigen.

Die Operation

Der "Chiva-Operation" selbst wird in örtlicher Betäubung durchgeführt und verlangt keine Narkose. Die Schnitte an Seitenästen entlang des Beines sind meist so klein, dass man eher von Stichen reden kann. Sie werden mit dem Skalpell gesetzt, die Krampfadern daraus hervorgezogen, unterbunden, durchtrennt und wieder versenkt. Es ist keine Hautnaht erforderlich, die Wundränder werden mit einem Klammerpflaster gehalten.
Manchmal bedarf es auch eines kleinen Schnittes, der genäht werden muss. Der Zugang in der Leiste und in der Kniekehle erfolgt, wenn nötig, ebenfalls über kleine Schnitte. Diese Schnitte werden genäht. Bei sehr ausgeprägten Seitenästen, in denen bereits Venenentzündungen abgelaufen sind, kann man auch eine Entfernung des Seitenastes erwägen oder diese nach dem Eingriff veröden.

Die Nachbehandlung

Noch auf dem Behandlungstisch wird ein Kompressionsstrumpf angelegt. Der Patient steht dann auf und soll gleich laufen. So wird einer Venenentzündung am besten vorgebeugt. Selten benötigt der Patient nach dieser Operation ein Schmerzmittel. Da die Wunden sehr klein sind, können die Patienten in der Regel am nächsten Tag wieder ihren normalen Beschäftigungen nachgehen.

sprechzeiten

Sprechzeiten

Montag bis Freitag
08 - 12 und 14 - 17 Uhr

Jeden Mittwoch
von 8 - 12 Uhr nur akute Unfälle oder n.V.

Akute Unfälle

Montag bis Freitag:
8 - 17 Uhr